Cookies helfen uns, Ihnen unsere Inhalte optimal anzubieten und unsere Webseite fortlaufend zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren.

Spezialist für ERP-Lösungen auf Stuttgarter Fachmesse

Asseco Solutions auf der IT & Business 2015


  • 01.09.2015
  • Karlsruhe
  • geschätzte Lesezeit: 4:45 min

Asseco Solutions auf der IT & Business 2015

Noch vor wenigen Jahren waren die Kunden des Softwareexperten aus Karlsruhe noch unschlüssig, was sie genau unter dem Schlagwort Industrie 4.0 zu verstehen hätten. Die heutige Situation gestaltet sich völlig anders: Konkrete Projekte gewinnen zunehmend an Bedeutung, und das nicht nur in der Produktion. Auch der Service wird zunehmend um die Vorteile von vernetzten Technologien erweitert. Mit der sogenannten „Predictive Maintenance“ lassen sich unter anderem Wartungen im Voraus planen. So kann einem tatsächlichen Ausfall einer Maschine bereits präventiv vorgebeugt werden. Welche Chancen und Herausforderungen diese Technologie sowohl aus Hersteller- als auch Kundensicht birgt, liegt im Fokus des Messeauftritts der Asseco Solutions auf der IT & Business, die vom 29. September bis 1. Oktober 2015 in Stuttgart stattfindet. Am Stand B21 in Halle 1 präsentiert der Karlsruher ERP-Spezialist verschiedene Live-Demos sowie konkrete Praxisbeispiele der ERPII-Lösung für die smarte Fabrik, APplus 6.2.

Besuchen Sie uns auf der IT & Business

„Unabhängig davon, wie Industrie 4.0 nun im Detail definiert ist, steht im Mittelpunkt des Konzepts das Ziel einer deutlichen Produktivitätssteigerung. Die beiden zentralen Mittel dazu sind ein höherer Automatisierungsgrad mittels Vernetzung innerhalb und außerhalb der Unternehmen sowie die intelligente Verwendung der ausgetauschten Daten und Informationen. Selbstverständlich lässt sich dies auch auf andere Bereiche anwenden, als rein auf klassische Fertigungsprozesse. Gerade im Service-Bereich verzeichnen wir von Kundenseite her momentan sogar das größte Interesse an smarten Technologien. Entsprechend legen wir seit einigen Monaten einen zentralen Fokus auf die Entwicklung und Planung von Anwendungsszenarien, welche die smarte Fabrik für unsere Kunden auch über die Werkshallen hinaus Realität werden lassen. Hier kommt Predictive Maintenance ins Spiel.“

Christian Leopoldseder
Vice President Operations der Asseco Solutions DACH

Ausfallzeiten senken mit intelligenten Wartungssystemen

Bei Predictive Maintenance übermittelt eine Maschine im konkreten Praxiseinsatz beim Kunden in regelmäßigen Intervallen Daten an den Hersteller. Dieser erhält dadurch Aufschluss über den aktuellen Zustand des Geräts. Wird zum Beispiel auf das anstehende Ende der Lebensdauer einer der Maschinenkomponenten hingewiesen, kann ein Austausch des Bauteils vom Hersteller oder Instandhalter im Vorfeld vorgenommen werden. Dem eigentlichen Ausfall wird so frühzeitig entgegengewirkt. Der entsprechende Wartungsdienstleister ist darüber hinaus in der Lage, den Termin auf einen Zeitpunkt zu legen, an dem die Maschine voraussichtlich weniger ausgelastet sein wird. Das Ergebnis: ein möglichst geringer Produktionsausfall. Des Weiteren bedeutet eine „vorausschauende“ Wartung, dass benötigte Ersatzteile im Voraus bestellt werden können. Dieser Prozess lässt sich ebenso automatisiert einleiten.

Die übermittelten Maschinendaten können zudem von Herstellern und Kunden für die Prozessoptimierung und zur Analyse der eigenen Abläufe genutzt werden. Durch die Auswertung erhält der Hersteller wertvolle Informationen für die Produktion: Zeigen die Daten beispielsweise, dass ein bestimmtes Bauteil besonders reparaturanfällig ist, kann die Konstruktion entsprechend angepasst, und damit die Qualität verbessert werden. Für den Kunden ergeben sich detaillierte Statistiken zu Auslastung und Materialverbrauch seiner Geräte. Hierdurch werden Optimierungspotenziale sowie benötigter Materialbedarf frühzeitig transparent. Eine Nachbestellung kann entweder automatisch oder manuell erfolgen.

Smarte Produktion: GBneuhaus steigert Produktionsleistung um 80 Prozent

In der Fertigung gewinnt Industrie 4.0 ebenfalls zunehmend an Bedeutung. So auch beim Thüringer Beschichtungsspezialisten GBneuhaus. Das Unternehmen nutzt APplus MES, eine integrierte Lösung der Asseco Solutions und ihres Partners N+P Informationssysteme, als zentrale Komponente, die darüber hinaus integraler Bestandteil von APplus 6.2 ist.

In der Produktion von GBneuhaus werden unter anderem Brenner für Fahrzeugbeleuchtungen mit speziellen Nano-Beschichtungen veredelt. Dies erfolgt durch eine mehrstufige Oberflächenbehandlung. Seit der Implementierung von APplus MES werden die Werkstückträger für alle zu bearbeitenden Werkstücke mithilfe eines hitzebeständigen Binärcodes markiert und so im Fertigungsprozess eingecheckt. Der im ERP-System vorliegende Auftrag und die dazugehörigen Daten wie Arbeitsablauf und Vorgabewerte werden dadurch zusammengeführt und in die einzelnen Schritte des Beschichtungsprozesses integriert. Durch den Einsatz der ERP-Lösung von Asseco Solutions konnte GBneuhaus Fehlerquote, Doppelbearbeitungen sowie Stillstands- und Rüstzeiten erheblich reduzieren. Damit einher ging eine Steigerung der produzierten Stückzahl um 80 Prozent.

„Reale Evolution“ am Stand von Asseco Solutions auf der IT & Business

„Vor einem Jahr haben wir auf der IT & Business unter dem Stichwort ‚postmodernes ERP‘ über die Evolution unserer Lösung gerade im Kontext von Industrie 4.0 nachgedacht. Auf der IT & Business 2015 zeigen wir nun konkrete Resultate dieses Denkprozesses, sowohl in Form weiterer Einsatzgebiete als auch konkreter Ergebnisse auf Kundenseite. Darauf sind wir sehr stolz und laden Kunden sowie Interessenten dazu ein, diese reale Evolution an unserem Stand mitzuerleben.“

Christian Leopoldseder
Vice President Operations der Asseco Solutions DACH

Besuchen Sie uns auf der IT & Business Interessenten und Kunden finden den Messestand der Asseco Solutions in Halle 1 mit der Nummer B21. Anfragen für Gesprächstermine mit den Experten des Software-Spezialisten können im Vorfeld über as-ka@asseco.de vereinbart werden. Interessenten für Pressetermine setzen sich bitte mit phronesis PR in Verbindung: +49(0)821/444-800 sowie per E-Mail info@phronesis.de.