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Die Asseco-Gruppe fusioniert fünf ihrer technologisch führenden ERP-Unternehmen im zentraleuropäischen Raum

Asseco Solutions – Die neue Grösse im europäischen Unternehmenssoftware-Markt


  • 08.07.2013
  • Karlsruhe
  • geschätzte Lesezeit: 4:10 min

Mehr ERP geht nicht: Ab sofort werden die Asseco Germany AG, deren österreichische und die in Gründung befindliche schweizerische Tochterfirma, sowie die bereits 2009 zur Asseco Solutions, a.s. zusammengefassten ERP-Schmieden in Tschechien und der Slowakei unter einem einheitlichen Namen firmieren – Asseco Solutions. Mit über 700 Mitarbeitern in fünf Ländern rückt das Unternehmen in die internationale Spitzengruppe europäischer Unternehmenssoftware-Anbieter auf und bildet innerhalb der Asseco-Gruppe das Kompetenzzentrum für ERP im zentraleuropäischen Raum. Die Asseco Solutions steht für umfassende Investitionssicherheit, länderübergreifende Zusammenarbeit – insbesondere bei der Umsetzung neuer, zukunftsweisender Trends, Stichwort Industrie 4.0 – und einen noch besseren Service in Folge größerer Nähe zu lokalen Märkten. Entwicklungszyklen werden verkürzt, innovative Konzeptionen lassen sich schneller realisieren und das Lösungsportfolio wird noch besser auf branchen- und länderspezifische Anforderungen zugeschnitten. Darüber hinaus können in Zukunft strategische Akquisitionen mit dem Rückhalt einer starken Organisation vorbereitet und getätigt werden.

Asseco Solutions – Die neue Grösse im europäischen Unternehmenssoftware-Markt

„Der Zusammenschluss von fünf führenden europäischen ERP-Unternehmen zur Asseco Solutions ist ein klares Bekenntnis der Asseco-Gruppe für den Zukunftsmarkt ERP und die Durchschlagskraft einer solch internationalen Unternehmensstruktur. Ihre geballte Management- und Mitarbeiterenergie, verbunden mit einem gigantischen Potenzial an Know-how, bietet Raum für Innovation, Wachstum und ein noch besseres Kunden- und Partnermanagement“, bringt es Markus Haller, CEO der Asseco Solutions, auf den Punkt.

Markus Haller
CEO der Asseco Solutions

Großes Potenzial durch vereinigte Kräfte

Da sich die zur Asseco Solutions fusionierten Einzelunternehmen bislang in teilweise recht unterschiedlich gearteten Zielmärkten bewegt haben, birgt diese „Bündelung der Kräfte“ ein hohes gegenseitiges Entwicklungspotenzial. So wird die Asseco Germany AG – ausgewiesener Experte im Bereich technologisch führender Unternehmenssoftware für produzierende Unternehmen innerhalb des größten europäischen Fertigungsmarktes – ihr Know-how auch zukünftig konsequent weiterentwickeln. Die tschechische und slowakische Seite, mit eigenen, lokalen ERP-Systemen traditionell in den Bereichen Verwaltung und private Finanzinstitute, aber auch Projekten verschiedenster Größenordnungen und Zielbranchen tätig, haben wiederum bereits für diese Tätigkeitsfelder maßgeschneiderte Produkte in ihrem Angebotsspektrum, die langfristig ebenso Einzug in das Portfolio der DACH-Standorte finden könnten. Insbesondere eine in Osteuropa bereits erfolgreich eingesetzte Cloud-basierte ERP-Lösung für Unternehmen bis zu drei Mitarbeitern stünde hierbei etwa zur Disposition. APplus wird als eines der strategischen Zukunftsprodukte zukünftig eine noch höhere Entwicklungsrelevanz sowie eine wesentlich stärkere Positionierung in den adressierten Zielmärkten erfahren.

Länderübergreifende Organisationsstruktur

Gesamtverantwortung für die Asseco Solutions trägt CEO Markus Haller, der bislang die Geschicke der Asseco Germany und deren Tochterunternehmen in der DACH-Region höchst erfolgreich geleitet hat. Als COOs zuständig für die Geschäftsfelder Sales, Consulting, Branches und Back Office sind in Tschechien Jirí Hub, in der Slowakei Martina Mošková und in Deutschland, Österreich und der Schweiz Holger Nawratil. Den Sektor Finanzen, Controlling und HR verantwortet für alle Regionen Peter Sadák als CFO, während Thorsten Reuper als CTO für die gesamte technologische Ausrichtung des Unternehmens zuständig sein wird. Zukünftig sollen insbesondere zu vier Bereichen – von regelmäßig kooperierenden, international besetzten Arbeitsgruppen – Projektpläne erstellt und umgesetzt werden. Hierbei handelt es sich um die Themenfelder „Produkte und Entwicklung“, „Vision und Kommunikation“, „Finanzwesen und Controlling“ sowie „Teamorganisation“, in denen durch diese synergetische Zusammenarbeit eine spürbare Effizienzsteigerung innerhalb der Prozesse erreicht werden soll.

Internationalisierungsfähigkeit für Partner

Durch die große geographische Abdeckung der Asseco Solutions bietet sich allen Vertriebs- und Lösungspartnern in Zukunft die Möglichkeit, Projekte von Kunden mit internationalen Standorten auch in der Praxis umfassend und länderübergreifend zu realisieren. Insbesondere in Tschechien besteht bereits ein außerordentlich gut ausgebautes Partnernetzwerk, nach dessen Vorbild nun auch in den anderen Ländern der Asseco Solutions erfolgreich Networking betrieben werden soll.

Fortführung der Forschungstätigkeit

Bereits seit einigen Jahren ist die Asseco Germany AG aktiv am ERP Innovation Lab des Campus Cluster Logistik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen beteiligt. Diese Zusammenarbeit ermöglicht der Asseco Germany AG eine bis heute äußerst intensive Kooperation mit dem dort ansässigen FIR e.V., einer gemeinnützigen, branchenübergreifenden Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung. Das Institut forscht, qualifiziert, lehrt und begleitet in den Bereichen Dienstleistungsmanagement, Informationsmanagement und Produktionsmanagement und fördert als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen die Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen. Die Asseco Solutions wird die Zusammenarbeit mit entsprechenden Einrichtungen aus Wissenschaft und Forschung in Zukunft nahtlos weiterführen, um insbesondere auch hinsichtlich der Entwicklungen zum Zukunftsprojekt „Industrie 4.0" – etwa bei der Erarbeitung von Standards – stets auf dem neuesten technologischen Stand zu sein. Ergebnisse werden dabei sofort an sämtliche europäische Standorte kommuniziert und fließen fallweise in Planungs- und Entwicklungskonzepte ein.