ERP-Glossar

Alle Fachbegriffe zum Thema ERP-Software leicht verständlich zum Nachschlagen.

A

  • Auftragsdatenverarbeitung (ADV, DSGVO)

    Als Auftragsdatenverarbeitung (ADV) bezeichnet man die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten durch einen Dienstleister. Die Grundlage für diese Dienstleistung ist ein Vertrag zwischen dem Dienstleister und dem Auftraggeber, der im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) auch als „verantwortliche Stelle“ bezeichnet wird. Bekannt ist diese Art der Datenverarbeitung unter anderem durch den Webanalysedienst Google Analytics.

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  • Agile ERP-Einführung

    Bei der ERP-Einführung wird in den meisten Fällen nach dem klassischen Wasserfallmodell vorgegangen. Dabei handelt es sich um eine rein lineare Methode, die sich durch ihre geordneten Strukturen, hohe Planungssicherheit und klar definierte Verantwortlichkeiten auszeichnet. Eine Alternative dazu stellt die agile ERP-Einführung da, für die sich immer mehr Unternehmen entscheiden. Statt aus festen Projektphasen, besteht sie aus sich wiederholenden Implementierungszyklen.

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  • Anbieter-Briefing

    Eine Alternative zur klassischen Vorgehensweise ist das Anbieter-Briefing, bei dem es sich um ein persönliches Vorbereitungsgespräch handelt. Die Situation des Unternehmens kann beim persönlichen Briefing anschaulich und exakt vermittelt werden. Die wesentlichen Geschäftsprozesse und problematische Punkte lassen sich konkret kommunizieren.

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B

  • Bedarfsermittlung im ERP-System

    Ein ERP-System sorgt als unternehmensweite Software für mehr Transparenz und Überblick selbst in komplexen Abläufen. Dies betrifft alle Bereiche vom Controlling über die Produktionsplanung und -steuerung bis hin zum CRM . Anwender erhalten in der Regel genau die Informationen, die Sie brauchen, zum richtigen Zeitpunkt.

    Ein ERP-System stellt also einen lückenlosen und transparenten Informationsfluss zwischen einzelnen Abteilungen sicher. Insbesondere für produzierende Betriebe, die Teil einer Zuliefererkette sind, ist dies wichtig.

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  • Berechtigungskonzept (DSGVO)

    Ein Berechtigungskonzept ist ein genau definiertes Regelwerk. In diesem sind die Zugriffsrechte auf die Daten und Funktionen eines IT-Systems festgeschrieben. Weiterhin werden im Allgemeinen auch die einzelnen Prozesse beschrieben, die zur Umsetzung des Berechtigungskonzeptes notwendig sind. Dies betrifft zum Beispiel das Anlegen und Löschen von Benutzern und die Vorgaben für die Passworterstellung.

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  • Betriebsdatenerfassung

    Als Betriebsdatenerfassung (BDE) bezeichnet man die Erfassung von Ist-Zuständen bzw. -Daten in Unternehmen. Im organisatorischen Bereich umfasst dies Personen-, Material- und Auftragsdaten. Zu den technischen Betriebsdaten zählen Prozess- und Maschinendaten. Moderne ERP-Systeme verfügen in der Regel über ein integriertes ERP Modul zur Betriebsdatenerfassung, welches dafür sorgt, dass beispielweise Personalverfügbarkeit und Kapazitätsplanung nahtlos miteinander verknüpft sind.


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C

  • CRM-System

    Customer Relationship Management (CRM) dient der Pflege und Gestaltung von Geschäftsbeziehungen und innerbetrieblichen Abläufen und kann die Kundenzufriedenheit langfristig steigern. Alle Prozesse, die z. B. die Erfassung von Kundenkontakten und Transaktionen betreffen, sind in der Datenbankanwendung systematisch gestaltet. Sie werden miteinander verbunden und untereinander abgestimmt. Dies erfolgt mithilfe integrierter Softwarelösungen.


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  • Customer Relationship Management (CRM)

    Der Begriff Customer Relationship Management (CRM) stammt aus dem Englischen und bezeichnet wörtlich übersetzt Kundenbeziehungsmanagement. Es nimmt also Bezug auf die Kundenpflege und damit verbundene innerbetriebliche Abläufe, die sogenannten Kundenbeziehungsprozesse. Ein elementarer Bestandteil des modernen CRM ist die effiziente Abbildung und Verwaltung von Datensätzen und darin enthaltenen Informationen. Eng verbunden mit dem Customer Relationship Management ist das Beziehungsmarketing („Relationship Marketing“) zum Aufbau dauerhafter Kundenbeziehungen.


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  • Controlling

    Controlling ist ein Teilbereich bzw. Instrument des Unternehmensmanagements. Es unterstützt die Unternehmensführung, indem es Steuerungs-, Planungs- und Kontrollaufgaben übernimmt. Die Hauptaufgabe des Controllings ist es, Daten aus verschiedenen Unternehmensbereichen zu erfassen, zu analysieren und aufzubereiten. Moderne ERP-Lösungen verfügen über integrierbare Controlling-Module, die alle relevanten Unternehmensdaten auf Knopfdruck bereitstellen.

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D

  • Dokumentenmanagement-System (DMS)

    Ein DMS-System dient der Speicherung und Verwaltung von sämtlichen Daten, die im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Produkte anfallen. Die Abkürzung DMS steht dabei für Document Management System. Der Funktionsumfang eines solchen Dokumentenmanagementsystems umfasst diverse Unternehmensbereiche wie Produktionsplanung und -steuerung, Warenwirtschaft, Betriebsdatenerfassung sowie Finanz- und Rechnungswesen.

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E

  • Enterprise Resource Planning (ERP)

    Enterprise Resource Planning – kurz ERP – meint die Aufgabe, die materiellen und immateriellen Ressourcen eines Betriebs in seiner Gesamtheit zu planen und zu steuern, um die jeweiligen Unternehmensziele zu erreichen. Dies umfasst unter anderem die Koordination von Materialien und Betriebsmitteln, des Personals sowie der Kommunikations- und Informationstechnik. Es dient dazu, Unternehmensprozesse zu optimieren und einen effizienten Wertschöpfungsprozess sicherzustellen. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, kommen ERP-Systeme als bereichsübergreifende Softwarelösungen zum Einsatz.

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  • E-Business

    E-Business ist der Oberbegriff für alle Geschäftsprozesse eines Unternehmens, die über das Internet bzw. Informations- und Kommunikationssysteme ausgeführt werden. Dazu gehören zum Beispiel Bestell- und Zahlvorgänge, die Auftragsbearbeitung sowie Marketing-Prozesse.

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  • ERPII

    ERP steht für „Enterprise Ressource Planning“. Die ersten ERP-Systeme waren stark auf die Unternehmensbereiche Produktion und Materialbedarfsplanung konzentriert. Sie wurden fast ausschließlich von industriellen Großunternehmen eingesetzt. Zunehmend wurden daraus komplexere Systeme, mit deren Hilfe Anwender auch weitere Geschäftsprozesse zentral planen und umsetzen konnten. Dazu gehören zum Beispiel Verkauf und Marketing, das Controlling und die komplette Stammdatenverwaltung. Diese neue Generation der ERP-Systeme bezeichnet man als ERP II oder auch umgangssprachlich ERP 2.

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  • ERP

    Die Abkürzung ERP steht für „Enterprise Resource Planning“ und beschreibt die Aufgabe, die Ressourcen eines Unternehmens in seiner Gesamtheit zu planen und zu organisieren. Dazu gehören zum Beispiel das Personal, Betriebsmittel und Materialien sowie Informations- und Kommunikationstechnik und IT-Systeme. Um diese Aufgabe umzusetzen, kommt ein entsprechend komplexes ERP-System zum Einsatz.

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  • ERP-System

    ERP ist die Abkürzung für "Enterprise Resource Planning". Es bezeichnet ein Software-System, mit dem es möglich ist, materielle und personelle Ressourcen eines Unternehmens möglichst effizient zu planen und zu verwalten. Somit können die Prozesse innerhalb eines Unternehmens optimiert werden.

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