Die Unterstützung durch eine ERP-Software bietet mittelständischen Unternehmen eine wertschöpfende Erleichterung im Arbeitsalltag und der Geschäftsressourcenplanung. Um optimal von modernen Softwarelösungen profitieren zu können, stellt sich die Frage nach der bestmöglichen Installationsvariante. Wir besprechen die unterschiedlichen Nutzungs- und Lizenzmodelle On-Premise, Cloud und Hybrid-ERP. Denn die Installationsvarianten unterscheiden sich in Ihren Anforderungen und Leistungen an die jeweiligen Anwender*innen. Besondere Differenzen gibt es speziell im Bereich der Hardware, den Wartungsaufwänden und der notwendigen Datensicherung.

Es gibt unzählige ERP-Anbieter. Lesen Sie, worauf Sie bei der Auswahl unbedingt achten müssen.

1. Die On-Premise ERP-Software

Eine On-Premise-ERP-Lösung bezeichnet die lokale, vor Ort basierte ERP-Software. Bis zum Aufkommen der Cloud war das die einzige Art, um ein ERP-System zu installieren und benutzen. Unternehmen benötigen in diesem Fall die passende Hard- und Software, um die Lösung zu hosten, steuern und zu kontrollieren. Oftmals verfügen sie deshalb über eine eigene IT-Abteilung. Alternativ kann auch ein externes Systemhaus unterstützen. Der Aufwand der Betreuung fällt also in die eigenen Hände. Firmeninterne Kapazitäten sollten deshalb stets Teil einer guten Vorbereitung und Abwägung sein.

Vor- und Nachteile einer On-Premise ERP-Software

Da Sie bei einer On-Premise-Lösung im Besitz der Software als auch der benötigten Hardware sind, haben Sie stets die umfassende Kontrolle über Ihre Daten und Ihre Situation. Dennoch bringt dies auch die komplette Verantwortung mit sich. Um dieser gewissenhaft nachkommen zu können, benötigen Sie die entsprechenden internen Kapazitäten.

„Da keine Cloud zum Einsatz kommt, erledigen sich Bedenken bezüglich Datenschutzmaßnahmen gänzlich.“

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Ihre Software können Sie zudem vollständig an Ihre Bedürfnisse anpassen. Dies geht jedoch mit einem gewissen finanziellen Aufwand einher − genauso wie die initiale Anschaffung und Pflege einer On-Premise-ERP-Software.

Außerdem entfällt hier − anders als bei anderen Lösungsoptionen – die Möglichkeit automatischer Updates. Daher stehen Sie in der Verantwortung Ihr ERP-System stets selbst auf modernem Level zu halten.

2. Die cloudbasierte ERP-Software

Eine modernere Variante der Installation und Nutzung ist die cloudbasierte ERP-Software. Das bedeutet, dass keine eigene Hard- und Software bereitgestellt werden muss: Die Software wird extern gespeichert. Die Verantwortung für die Funktionstüchtigkeit der ERP-Software und der Speicherung von Daten liegt daher bei Ihrem externen Anbieter.

Vor- und Nachteile einer cloudbasierten ERP-Software

Una cloudbasierte ERP-Software ist deutlich günstiger in der Anschaffung als eine On-Premise-Softwarelösung. Die Software muss nicht intern gepflegt werden, von den nutzenden Unternehmen werden keine extra Kapazitäten eingefordert. Updates werden durch Ihren Anbieter durchgeführt, der Ihnen auch bei Fragen zur Seite steht. Außerdem lassen sich Ihre individuellen Bedürfnisse durch eine einfache Skalierbarkeit leicht umsetzen.

Herausfordernd für cloudbasierte Software ist jedoch der Protección de datos. Je nach den internen Datenschutzrichtlinien muss ein passender Anbieter gesucht werden. Außerdem sind Sie in der Umsetzung Ihrer Bedürfnisse stets auf eine zuverlässige externe Umsetzung angewiesen.

3. Die hybride ERP-Software

Eine hybride Lösung bezeichnet die Kombination von lokalen Bestandteilen und cloudbasierten Services einer ERP-Software. Diese Zusammensetzung kommt oftmals durch nachträgliche Aufrüstungen oder auch Kombinationslösungen zustande. Die hybride ERP-Software erfordert deswegen oft eine eigene IT-Abteilung.

Vor- und Nachteile einer hybriden ERP-Software

Die Vor- und Nachteile einer hybriden ERP-Software sind eine Kombination aus den Vor- und Nachteilen der On-Premise und cloudbasierten Softwarelösungen. So können Sie von einem breiten Spektrum an Vorteilen profitieren und sich die besten Optionen gezielt aussuchen. Beispielsweise lassen sich moderne Softwarelösungen in interne On-Premise-Lösungen anbinden und gezielt Datenschutzproblematiken umgehen. SO entsteht ein möglichst effektives ERP-System.

Cloud
Die Abhängigkeit von externen Dienstleistern bleibt ebenso klein wie der interne Aufwand.

Um vollkommen von einer Hybridlösung profitieren zu können, benötigen Sie jedoch eine aktuelle On-Premise-Software. So können Schnittstellen zu modernen Softwarelösungen hergestellt werden.

Fazit

On-Premise-Lösungen sind in diversen Unternehmensbranchen weiterhin verbreitet und können durchaus sinnvoll sein. Dabei sollten sie jedoch stetig weiterentwickelt werden. Sie denken aber aktuell über die neue Anschaffung eines ERP-Systems nach? Dann lässt sich festhalten, dass die Cloud ein essenzieller Wettbewerbsvorteil sein kann: Hybride und/oder komplett cloudbasierte Softwarelösungen lassen sich optimal an die Bedürfnisse eines modernen, digitalisierten Unternehmens anpassen. Sie werden zukunftsgerichteten Ansprüchen wie schnellen Veränderungen und flexiblem Wachstum gerecht.

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