ERP-Blog 2018: Von der Datenschutzgrundverordnung bis zum Weg in Richtung Industrie 4.0

02.01.2019 Lesezeit: 6 Min.
ERP-Blog 2018: Von der Datenschutzgrundverordnung bis zum Weg in Richtung Industrie 4.0
Holger Nawratil
Holger Nawratil
COO, Member of the Board, Asseco Solutions AG
Holger Nawratil gestaltet seit 25 Jahren den Erfolg von Asseco mit. Als CTO Dach verantwortet er die Bereiche APplus, SCS und Industrie-4.0.
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Digitalisierung, Datenschutz, automatisierte Prozesse, Industrie 4.0 – 2018 standen in der ERP-Branche sehr viele Themen im Mittelpunkt. Dies spiegelte sich natürlich auch in unserem ERP-Blog wider.

50 Beiträge haben wir in den letzten 12 Monaten veröffentlicht und viele verschiedene Bereiche im Detail betrachtet. Dabei ging es nicht nur um die ERP-Einführung, sondern auch um den täglichen Einsatz eines ERP-Systems, datenschutzrechtliche Fragestellungen, Produktionsplanung, Industrie 4.0 und noch vieles mehr.

Zum Einstieg in das neue Jahr fassen wir an dieser Stelle die Highlights zusammen, die unsere Leser 2018 besonders beschäftigt haben.



Die DSGVO aus ERP-Sicht

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union hat im Frühjahr für Wirbel gesorgt. Gerade für ERP-Anwender hatte die DSGVO eine hohe Priorität, denn ERP-Systeme speichern von Natur aus eine Menge personenbezogener Daten.

Deswegen haben wir eine ganze Blogserie gestartet und die DSGVO gründlich unter die Lupe genommen. Wir stellten die wichtigsten Punkte der neuen EU-Gesetzgebung vor, nannten Handlungsfelder, auf die besonders achtgeben sollten und gaben viele praktische Tipps für die Umsetzung der DSGVO im ERP-Kontext.

Die ERP-Auswahl ist für viele Entscheider eine Herausforderung – gerade dann, wenn sie noch keine Erfahrung mit ERP-Projekten haben


Produktion mit ERP-Unterstützung

Gerade produzierende Unternehmen können ihre Prozesse mit ERP-Unterstützung effizienter und wirtschaftlicher gestalten. Zumal sie durch die Digitalisierung und Initiativen wie Industrie 4.0 vor Herausforderungen stehen, für die ERP-Systeme auf verschiedenen Ebenen Lösungsansätze bieten. Dieser Tatsache haben wir in den vergangenen Monaten Rechnung getragen.

Zum einen sind wir in verschiedenen Beiträgen darauf eingegangen, welches Optimierungspotential sich durch ERP-Systeme in der Produktion konkret ergibt. Zum Beispiel, wie Variantenfertiger mithilfe der Unternehmenssoftware effizienter arbeiten oder wie Anwender durch ERP-Lösungen die Auslastung ihrer Produktion sowie die Termintreue verbessern. Aber auch die Schwächen von ERP ließen wir nicht unter den Tisch fallen. So beschrieben wir beispielsweise, wann ERP-Systeme in der Produktion an ihre Grenzen stoßen.

Zum anderen zählten Trends und Entwicklungen in der Produktion zu den inhaltlichen Schwerpunkten unseres Blogs. Welche Rolle ERP-Systeme in der Produktionsumgebung der Zukunft spielen, war dabei ebenso Thema wie die Frage, welche Bedeutung die Integration von ERP und MES in Zukunft haben wird. Darüber hinaus ging es um Wege in Richtung Industrie 4.0 für produzierende Unternehmen. Zur Sprache kamen dabei Anwendungen wie Predictive Maintenance, aber auch die Frage nach möglichen Einstiegspunkten in Richtung Industrie 4.0dafür eignet sich nach unserer Erfahrung der Service ganz hervorragend.


Produzierende Unternehmen profitieren langfristig von dem Schritt in Richtung Industrie 4.0 mittels eines modernen ERPs und digitalen Services.

ERP-Auswahl und -Einführung bleiben im Fokus

Neben diesen Trendthemen haben wir die Basics eines jeden ERP-Projektes natürlich nicht vernachlässigt. Ratschläge für die Auswahl des passenden Systems und den Ablauf der Einführung standen auch in diesem Jahr im Fokus vieler Beiträge.

Die ERP-Auswahl ist für viele Entscheider eine Herausforderung – gerade dann, wenn sie noch keine Erfahrung mit ERP-Projekten haben. Das beginnt bei der Frage, wann ein (neues) System sinnvoll ist, und reicht bis zur konkreten Auswahlentscheidung. In unserem Blog haben wir ERP-Entscheidern das eine oder andere Mal unter die Arme gegriffen. Zum Beispiel, wenn es darum geht, die Wirtschaftlichkeit eines ERP-Systems einzuschätzen, geeignete Ziele zu definieren oder die Longlist zur Shortlist zu reduzieren.

Für die ERP-Einführung sind aufmerksame Leser unseres Blogs ebenfalls sehr gut gewappnet. Sie wissen, worauf es bei ERP-Workshops ankommt, wie Sie bei der Wahl der Key-User richtig liegen und was es bei der Rechtevergabe im ERP-System zu bedenken gibt. Und sie verstehen, dass es neben dem Wasserfallmodell noch andere Wege gibt, ein ERP-Projekt zu organisieren, zum Beispiel die schulende ERP-Einführung.

Wie es nach der ERP-Einführung weiter geht, kam in unserem Blog ebenfalls nicht zu kurz. Was Sie hinsichtlich der Wartung und Pflege Ihres Systems beachten sollten und wie Sie weitere Software-Lösungen mit Ihrer ERP-Lösung verbinden, war genauso ein Thema wie die Rolle der IT im Anschluss an die ERP-Einführung.

2019 geht es weiter

Sie sehen: Auch 2018 war in unserem Blog wieder eine ganze Menge los. Daran wird sich auch in diesem Jahr nichts ändern. In den kommenden Wochen setzen wir zum Beispiel fort, was wir gegen Ende des vergangenen Jahres begonnen haben.

Aktuell stehen in unserem Blog nämlich die Vorteile im Mittelpunkt, die ERP-Systeme für einzelne Bereiche eines Unternehmens mit sich bringen. Bislang haben wir uns mit der Bedeutung der Unternehmenssoftware für Warenwirtschaft und Vertrieb beschäftigt. Weitere Bereiche folgen in den nächsten Wochen.

Bis dahin hoffen wir, dass Ihnen der Start ins neue Jahr gelingt. Und vielleicht haben Sie ja in dieser vergleichsweise ruhigen Zeit des Jahres Lust, Ihren Wissensstand in Sachen ERP noch weiter auszubauen. Dafür empfehlen wir Ihnen unser Whitepaper „Die ERP-Einführung von A bis Z“. Darin finden Sie alle Informationen dazu, die Sie für die Implementierung eines ERP-Systems kennen sollten.

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