Potentiale für Beteiligte bei der Bereitstellung von E-Mobility Infrastruktur

12.08.2020 Lesezeit: 6 Min.
Potentiale für Beteiligte bei der Bereitstellung von E-Mobility Infrastruktur
Steve Roth
Steve Roth
Head of Operations, Asseco Solutions AG
Steve Roth ist seit über 12 Jahren bei Asseco. Als Head of Operations ist er für die Projektumsetzung und für die Projektteams in Karlsruhe zuständig.
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Die Elektromobilität boomt. Immer mehr Unternehmen, Konsumenten und die Politik erkennen das Potential von E-Mobility. Dies belegen steigende Investitionen und Förderungen in diesen Bereich. Insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen bieten sich dabei attraktive Möglichkeiten für den Ausbau Ihrer Aktivitäten und fruchtbare Kooperationen in der E-Mobility Infrastruktur.

Aktuell besteht die Chance, sich in der Wertschöpfungskette E-Mobility als Vorreiter zu etablieren. Um dieses Potential auszuschöpfen, gilt es, die Besonderheiten von E-Mobility zu verstehen. Wir haben für Sie im Folgenden einen kompakten Überblick über die Infrastruktur und Ihre Beteiligten zusammengestellt.

E-Mobility und Beteiligte - Notwendigkeiten für Zusammenarbeit und Kooperation

Im Zusammenhang mit elektrischen Antrieben und der Förderung der Elektromobilität entsteht im Augenblick immer noch eine eigene E-Mobility Infrastruktur. Sie bringt Beteiligte aus den verschiedensten unternehmerischen Kernbereichen zusammen und vernetzt sie miteinander. Unterscheiden kann man dabei grob die folgenden Felder für Beteiligte in diesem Bereich:

  • Beteiligte an der Ladeinfrastruktur wie
    • Ladesäuleninhaber
    • Ladestellenausrüster für Privatleute und Unternehmen
  • Hersteller von Elektrofahrzeugen
  • Zulieferer von Fahrzeugkomponenten im Bereich E-Mobility, wie Batterien-Zulieferer
  • Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien
  • Entwickler von Schnittstellen zwischen Elektrofahrzeugen sowie der Ladeinfrastruktur
  • Unternehmen im Energiemanagement und Energieversorger
  • Fahrzeugflottenbetreiber für E-Fahrzeuge
  • Projektierer und Consultants für Elektromobilität
  • Serviceinfrastruktur
  • Wissenschaft, Forschung und Entwicklung im Bereich Elektromobilität
  • Betreiber von Informationsdatenbanken zur regionalen Verteilung des Ladenetzes

Die Ladeinfrastruktur in der E-Mobility Infrastruktur – der Key Player

Wenn es um die Beteiligten im Bereich Elektromobilität geht, kommt der Ladeinfrastruktur eine Schlüsselrolle zu. Hier laufen wesentliche Bemühungen um die Verkehrswende und um den Ausbau der E-Mobility Infrastruktur zusammen. Gefragt sind:

  • Ladesäuleninhaber
  • Hersteller und Ausstatter der Ladeeinrichtungen
  • Energieversorger
  • Zulieferer für die E-Fahrzeuge
  • Serviceinfrastruktur
  • Informationsdienste zur Ladesäulenverteilung

Wichtig für die Dynamik ist auch, dass die Ladeinfrastruktur durch entsprechende Förderrichtlinien für Elektrofahrzeuge allein bis 2020 durch das BMVI mit einem Volumen von 300 Millionen Euro gefördert wird. Es sollen mindestens 15.000 neue Ladestationen entstehen, um die Verkehrswende und die Betankung einer zunehmenden Anzahl von Elektrofahrzeugen sicherzustellen.

Die Ladeinfrastruktur nimmt eine Schlüsselrolle für E-Mobility ein - 2020 soll es 43.000 neue Ladepunkte geben

Damit bietet die Ladeinfrastruktur ebenfalls ein weites Feld für Projektierer und Berater. Die Bundesregierung stellt sich allein bis Ende 2020 43.000 neue Ladepunkte in der E-Mobility Infrastruktur vor. Der Koalitionsvertrag sieht darüber hinaus für die noch laufende Legislaturperiode zusätzlich 100.000 Ladepunkte vor.

Besondere Herausforderungen im Bereich der Ladeinfrastruktur

Aufgrund der Relevanz der Ladeinfrastruktur für die gesamte Elektromobilität sowie der noch andauernden technischen Weiterentwicklung entsteht eine ganz eigene Dynamik. Wer hier aktiv werden und von allen Förderungen profitieren will, sollte sich mit Investitionsentscheidungen und zielgerichteten Aktivitäten nicht allzu viel Zeit lassen. Beteiligte müssen sich andererseits auf kontinuierliche weitere Anpassungen und erforderliche technische Optimierungen einstellen. Allein die komplexe technische Weiterentwicklung der Ladezeiten und Batterieleistungen lässt hier noch einiges an Optimierungsbedarf erwarten.

Interessant ist in punkto Ladeinfrastruktur auch, dass sie bundesweit und überregional aufgebaut wird. Es ergeben sich so für neue Beteiligte immer wieder verschiedenste Chancen in ihrer Region, an diesem lebendigen Entwicklungsbereich der E-Mobility Infrastruktur zu partizipieren. Besonders wichtig für dieses Feld der E-Mobility Infrastruktur ist außerdem die Netzintegration der wachsenden Ladeinfrastruktur.

Beteiligte im Bereich der Ladeinfrastruktur sind - das ist kennzeichnend für die gesamte E-Mobility Infrastruktur - auf andere spezialisierte Beteiligte angewiesen.

Der Aufbau und Ausbau einer Infrastruktur im Bereich Elektromobilität wird von vielen Unternehmen gestaltet. Sie lassen sich nicht durch eine einzelne Unternehmensgruppe oder Branche realisieren. Zu den technischen und zeitlichen Herausforderungen kommt es für Beteiligte der Ladeinfrastruktur darauf an, dass sie auf zuverlässige Partner aus der Energiebranche, der Industrie, dem Handel, der Forschung, Entwicklung sowie dem Consulting zurückgreifen können.

Fazit: Beteiligung an der E-Mobility Infrastruktur lohnend und fordernd zugleich

Die E-Mobility Infrastruktur hat noch einige wirtschaftliche Möglichkeiten für weitere Beteiligte zu bieten. Diese müssen sich auf einen besonders dynamischen Bereich einstellen können und sind auf andere Beteiligte angewiesen. Information und Kommunikation sind deshalb die Stichworte, die unter anderem eine erfolgreiche Beteiligung an der E-Mobility Infrastruktur prägen. Beteiligte sind dabei besonders auf eine ERP-Planung angewiesen, die der Dynamik des Bereiches E-Mobility Infrastruktur jederzeit gerecht wird.

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