Wer nutzt ERP-Systeme?

25.05.2016 Lesezeit: 2 Min.
Asseco Solutions
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ERP-Systeme waren früher vornehmlich bei großen Unternehmen und Konzernen im Einsatz. Seit einigen Jahren nutzen auch mittelständische und kleine Uternernehmen die Vorteile von ERP-Software für sich. Laut einer Umfrage setzten 2014 83 % der deutschen Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten eine ERP-Software ein (Quelle: Statista).

Die ersten ERP-Systeme wurden in den 1970er Jahren für den Einsatz im produzierenden Gewerbe entwickelt. Ihre Aufgabe war es, die Materialbedarfsplanung (Material Requirement Planning) zu unterstützen, um Waren fristgerecht produzieren und ausliefern zu können. Entsprechend trugen sie den Namen „MRP-Systeme“. Daraus entwickelte sich in den 1980er Jahren das MRPII-System. Waren die ersten Softwarelösungen noch auf die Planung von Einkauf und Produktion beschränkt, wurden jetzt auch weitere Unternehmensbereiche in das MRPII-System miteinbezogen.

Erst in den 1990er Jahren entstand aus dem „Material Requirement Planning“ das „Enterprise Resource Planning“ und damit die Bezeichnung „ERP-System“. Mit der neuen Generation der Unternehmenssoftware verfolgten die Entwickler den Ansatz, alle Geschäftsbereiche in einem zentralen System abzubilden und sie darüber hinaus auch bestmöglich miteinander zu vernetzen. Mit der Einführung von ERPII sind moderne Systeme zudem internetbasiert und damit ortsunabhängig erreichbar – ein entscheidender Vorteil für Vertrieb und Außendienst.

ERP-Systeme für kleine und mittelständische Unternehmen

Wann lohnt sich also der Einsatz eines ERP-Systems? Anfangs war der Einsatz komplexer und entsprechend kostenintensiver ERP-Systeme großen Firmen vorbehalten. Zahlreiche KMU verschiedener Branchenzugehörigkeit nutzen heute ein ERP-System.

Gerade kleinere Betriebe und Start-Ups stellen sich oft die Frage, ob ein ERP-System für sie sinnvoll ist. Grund dafür sind die damit verbundenen Kosten und die Überschaubarkeit der Geschäftsprozesse. Doch durch die Verwendung eines solchen Systems können sie sich entscheidende Wettbewerbsvorteile sichern. Unter bestimmten Umständen können Sie für die ERP-Einführung staatliche Fördermittel in Anspruch nehmen. Ein ERP-System unterstützt sie dabei, den Einsatz von Ressourcen effizienter zu gestalten und Geschäftsprozesse zu optimieren.

Besonders bei Unternehmen, die Umstrukturierungen planen und/oder sich in der Wachstumsphase befinden, zahlt sich die frühzeitige Investition in eine ERP-Software langfristig aus. Bei modernen ERP-Systemen für KMU handelt es sich oft um eine Basis-Software, die durch Module und branchenspezifische Funktionen erweitert werden kann. Die Anwendung wird so individuell auf die Größe und Anforderungen des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten.

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