Was ist ein Integriertes Managementsystem (IMS)?

30.01.2017 Lesezeit: 2 Min.
Asseco Solutions
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Unter integriertes Management versteht man, dass verschiedene Managementsysteme zu einer integrierten Gesamtlösung verbunden werden. Einfach erklärt unterstützt ein „Integriertes Managementsystem“ das Unternehmen dabei, gängige Standards und Normen umzusetzen. Im Idealfall bildet es alle unternehmenskritischen Abläufe effektiv ab. Die Hauptziele eines IMS sind dementsprechend die Optimierung der Prozessabläufe sowie Effizienz- und Qualitätssteigerungen.

Welche Funktionsbereiche im Unternehmen sollte ein IMS abdecken?

Zu den Funktionsbereichen, die ein IMS innerhalb des Unternehmens abdecken sollte, gehören beispielsweise Geschäftsprozesse, kontinuierliche Verbesserung, Dokumentenlenkung und Risikomanagement. Es funktioniert wesentlich effizienter als solche Managementsysteme, die isoliert nebeneinanderstehen. Ein prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem bildet daher die Basis der modernen Unternehmensführung.

Wie funktioniert ein „Integriertes Managementsystem“?

Ein „Integriertes Managementsystem“ stellt Prozesse, Ressourcen und Organisationsstrukturen übersichtlich dar und legt Kennzahlen und Ziele offen. Dabei werden Anforderungen, die aus Vorgaben des Betriebs und des Gesetzgebers resultieren, miteinbezogen. Dies ermöglicht die Einsparung von Managementkapazitäten und unterstützt die Mitarbeiter bei der Umsetzung.

Warum ist es sinnvoll ein IMS einzuführen?

Neben den oben erwähnten eingesparten Kapazitäten im Managementbereich und der Unterstützung der Mitarbeiter bringt ein IMS noch weitere Vorteile mit sich. Das gilt insbesondere dann, wenn dieses an ein ERP-System für die Ressourcenplanung angebunden ist. Dann können die Anwender die Dokumentation des jeweiligen Prozesses zu jedem Zeitpunkt einsehen. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die Abläufe, haben immer alle benötigten Informationen schnell zur Hand und brauchen weniger Einarbeitungszeit. Ein IMS stellt daher ein leistungsstarkes strategisches Instrument dar, um Unternehmensabläufe laufend zu verbessern – was insbesondere für multinationale Unternehmen interessant ist.

Woran erkenne ich ein gutes IMS? Die wichtigsten Bestandteile im Überblick

Der Hauptbestandteil eines anwenderfreundlichen „Integrierten Managementsystems“ sollte immer eine übersichtliche Prozessdokumentation sein. Schließlich stehen Geschäftsprozesse im Fokus. Noch effizienter wird das System mit einer angeschlossenen Benutzer- und Dokumentenverwaltung. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das Risikomanagement, welches mögliche Gefahren für den Betrieb bewertet und Maßnahmen zur Absicherung entwickelt.

Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) als wichtiger Baustein

Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist ein Grundprinzip des Qualitätsmanagements und daher ebenfalls unverzichtbar für ein „Integriertes Managementsystem“. Dieses sollte den KVP bei der nachhaltigen Umsetzung unterstützen. Ein Kennzahlensystem und die Abbildung von Organisationsstrukturen runden ein schlankes, effizientes IMS ab.

Weiterführende Literatur:

http://www.doosanlentjes.com/download/pdf/csr/Inte...
https://www.springerprofessional.de/informationssi...

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