Die Produktion ist im Wandel. Eine Smart Factory baut auf cyber-physische Systeme auf: Alle Maschinen werden miteinander vernetzt, um eine intelligente Fabrik zu erschaffen. Dies geschieht mit Hilfe innovativer Technologien, die auf dem Internet der Dinge (IoT) beruhen.

In einer Smart Factory werden Prozesse der Fertigung digital überwacht und sind in Echtzeit abrufbar. Sie können zudem auch analytisch ausgewertet und autonom gesteuert werden. Erfahren Sie in unserem Beitrag, wie Sie in sechs Schritten und mit der Unterstützung eines ERP-Systems eine Smart Factory aufbauen.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Geschäftsmodell digitalisieren.

In 6 Schritten zur Smart Factory mittels ERP

Eine Smart Factory kann unterschiedlich ausgereift sein. Arbeitet die Produktion z.B. mit künstlicher Intelligenz, ist der Prozess zur intelligenten Fabrik fortgeschritten. Denn dann analysiert das ERP nicht nur die erhobenen Daten, sondern trifft autonom Entscheidungen.

Für Smart Factories existieren deshalb unterschiedliche Reifegrad-Modelle. Grundvoraussetzung für eine intelligente Fabrik ist dabei immer, dass die Maschinen untereinander vernetzt sind. Weitere Schritte auf dem Weg zur Smart Factory stellen wir Ihnen im Folgenden vor:

  1. Transparenz in der Produktion
  2. Autonome Prozesse
  3. Intelligentes Werksgebäude
  4. Selbstverwaltete Steuerung der Fabrik
  5. Vernetzung aller Anlagen und Abläufe
  6. Absicherung der Systeme
  7. Wandel als Treiber der Smart Factory

1. Transparenz in der Produktion

Eine intelligente Produktion beruht auf einer aussagekräftigen Datenbasis. Anhand dieser können Auswertungen, Prognosen und Entscheidungen vorgenommen werden. Die Informationen werden zum einen direkt über Sensoren an den Waren oder Transportbehältern erfasst. Zum anderen liefern auch Maschinen und Vorgänge Daten.

Diese Werte müssen in einer IT-Infrastruktur zusammenlaufen. Hierfür eignet sich ein ERP-System ideal. Denn dieses wertet die gewonnenen Informationen aus und macht sie nutzbar.

Ein Beispiel hierfür ist Predictive Maintenance. Basierend auf den Statusinformationen der Maschinen, Informationen zu Nutzungszeiten, Lieferantendaten und Mitarbeitenden-Kapazitäten können Wartungsarbeiten optimal eingeplant werden. Somit werden Support-Arbeiten störungsfrei durchgeführt und Ausfälle verhindert.

2. Autonome Prozesse

Die im ersten Schritt gewonnenen Daten sind die Voraussetzung zur autonomen Steuerung der Produktionsprozesse. Hierfür kommt auch künstliche Intelligenz zum Einsatz. Das ERP bezieht alle vorhandenen Informationen ein, um die Fertigungsabläufe zu planen. Das umfasst sowohl die Verfügbarkeit von Maschinen, Werkzeugen und Materialien als auch von Mitarbeiter*innen.

Smart Factory
Sie können Ihre Prozesse der Fertigung digital überwachen und in Echtzeit abrufen und analysieren

„Durch den Abgleich mit Echtzeitdaten aus der Fabrik warnt das ERP frühzeitig, wenn es zu Abweichungen oder Störungen kommt.“

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Die Fertigung kann autonom – ggf. auch im Zusammenspiel mit der KI – Änderungen an den Prozessen vornehmen. So kann schnell auf Probleme reagiert werden.

3. Intelligentes Werksgebäude

Neben der intelligenten Steuerung von Maschinen spielt auch das Fabrikgebäude selbst eine wichtige Rolle. Durch Smart Building Lösungen kann es ebenso wie der Ressourcenverbrauch gesteuert, analysiert und optimiert werden. Beispielsweise wird bei Sonnenschein automatisch Solarenergie genutzt oder die Heizung an die Außentemperatur und Personenanzahl im Gebäude angepasst.

4. Vernetzung aller Anlagen und Abläufe

Ausgereifte intelligente Fabriken profitieren von einem Kreislauf der Selbstverbesserung. Dieser basiert auf korrelierten Daten – sprich auf der fortwährenden Analyse aller einschlägigen Informationen.

Dieser Prozess ist ohne ein smartes ERP und die Vernetzung aller Anlagen und Abläufe nicht denkbar. Das bedeutet, dass die Systeme nicht isoliert wirken, sondern ineinander übergreifen. Zum Beispiel wird die Logistik automatisch informiert und ein Transport angefordert, wenn eine bestimmte Anzahl an Waren fertiggestellt ist. Die Endprodukte können gleichzeitig mit Konstruktionsmodellen zur Qualitätssicherung abgeglichen werden.

5. Absicherung der Systeme

Die zunehmende Vernetzung und der Austausch von sensiblen Daten erfordern eine entsprechende Absicherung. Gleichzeitig ist zu beachten, dass eine absolute Sicherheit nicht mehr möglich ist. Viele Funktionen der Smart Factory werden zu einer Nutzen-Risiko-Abwägung.

Um das Risiko jedoch so gering wie möglich zu halten, gilt es, alle Systeme vor Cyberattacken zu schützen. Beachten Sie hier die IT-Infrastruktur ebenso wie die physische Fabrik!

6. Wandel als Treiber der Smart Factory

Während die intelligente Vernetzung und Nutzung von Anlagen und Systemen essenziell ist, spielt auch der Mensch weiterhin eine große Rolle. Auf dem Weg zur Smart Factory ist daher die Einbeziehung der Mitarbeiter*innen wichtig. Dies bedeutet zum einen, die Belegschaft durch Change Management in den Wandel aktiv miteinzubeziehen. Zum anderen erfordert dies Ansätze wie Arbeit 4.0, mit denen Arbeitsinhalte und Zeitmodelle neu gedacht werden.

Fazit: Ein intelligentes ERP erleichtert viele Schritte auf dem Weg zur Smart Factory

Die Einführung einer ERP-Software macht aus einer normalen Fabrik noch keine Smart Factory. Sie erleichtert jedoch viele Schritte auf dem Weg zur intelligenten Fabrik deutlich. Laden Sie sich für weitere Informationen unser kostenloses Whitepaper „Ihr Weg in die Digitale Revolution“ herunter!