Asseco Solutions auf der CeBIT 2017

Automotive: ERP-Lösung als systemübergreifende Schaltzentrale


  • 15.02.2017
  • Karlsruhe
  • geschätzte Lesezeit: 3:51 min

Autonomes Fahren ist kein Trend mehr, der noch in ferner Zukunft liegt, sondern nimmt im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung immer konkretere Formen an. Dies bringt tiefgreifende Veränderungen für die Automotive-Branche mit sich. Aus Haftungsgründen unterliegt sie bereits heute strengen Auflagen und Richtlinien. Automobile ohne Fahrer werden den Dokumentations- und Automatisierungsdruck noch einmal erheblich verstärken. Fällt zum Beispiel ein kritisches Bauteil aus, kann dies schon in einem normalen Fahrzeug drastische Folgen haben.

Besuchen Sie uns auf der CeBITFährt der Passagier nicht mehr selbst, wird er den Ausfall erst wesentlich später bemerken und damit in vielen Fällen nicht mehr korrigierend eingreifen können. Im Falle eines defekten Bauteils müssen autonome Fahrzeuge daher in der Lage sein, unmittelbar zu reagieren. Nur so kann die Sicherheit der Fahrgäste gewährleistet werden.

Höhere Fahrgastsicherheit dank lückenloser Informationskette

Voraussetzung hierfür ist die vollständige Integration – und bei Bedarf automatisierte Kommunikation – aller beteiligten Software- und Hardwarekomponenten. Dazu gehören unter anderem die fahrzeuginterne IT, die Bauteile der Zulieferer und die Herstellersysteme. Über den kompletten Prozess der Planung und Fertigung des Automobils muss eine lückenlose Informationskette hergestellt werden. Die Daten können so während der Fahrt analysiert und mit den Informationen anderer Datenquellen abgeglichen werden.

Wird ein potenzieller Bauteilausfall erkannt, kann das System entsprechend reagieren und weiteren Unfällen vorbeugen, indem das defekte Bauteil schnell und effizient untersucht und zurückverfolgt wird. Sollte dabei festgestellt werden, dass der Defekt auch bei anderen Automobilserien auftreten kann, können zudem für weitere betroffene Fahrzeuge korrigierende Maßnahmen ergriffen werden.

APplus: ERP-Lösung von Asseco als leistungsstarke Schaltzentrale

Ein ERP-System ist ein effizientes Werkzeug, um einen nahtlosen Informationsfluss zu gewährleisten. In anspruchsvollen Automotive-Szenarien kommt ihm daher die Aufgabe der systemübergreifenden Schaltzentrale über den gesamten Lebenszyklus eines Automobils hinweg zu. Um die Grundlage für die Analyse in Echtzeit zu schaffen, sollte die ERP-Lösung alle Systeme effizient anbinden und die anfallenden Datenströme optimal koordinieren. Durch ein besonders hohes Maß an Flexibilität zeichnet sich hierbei die ERP-Lösung APplus von Asseco Solutions aus. Sie ermöglicht die optimale Integration aller Fertigungsmaschinen aus dem Bereich Automotive in die zentrale Informationskette.

So kann die Maschinenanbindung an das ERP-System unter anderem per MES erfolgen, das seit Version 6.2 zu den Standardfunktionalitäten von APplus gehört. Die aktuelle Version 6.3 bietet dem Anwender außerdem die Möglichkeit, die Anbindung von Drittsystemen mithilfe des innovativen Business Integration Framework (BIF) vorzunehmen. So können die Maschinen unmittelbar mit dem ERP-System interagieren, ohne dass ein zwischengeschaltetes MES notwendig wäre. Dies hat den Vorteil, dass sich selbst große Datenmengen annähernd in Echtzeit übermitteln, verarbeiten und analysieren lassen.

Live-Demonstration auf der weltgrößten Messe für Informationstechnik

Wie die direkte Maschinenanbindung per BIF funktioniert, demonstriert Asseco Solutions auf der diesjährigen CeBIT anhand eines 3D-Metall-Druckers seines Kunden OR Laser. Dieser wird auf Konfigurationsbasis mit APplus verbunden. Anschließend lassen sich Fertigungs- und Auftragsdaten via XML-Austausch übermitteln. Der Drucker fertigt live am Asseco-Messestand Werkstücke an und gibt währenddessen Rückmeldung über den jeweiligen Arbeitsschritt an APplus.

Neben der effizienten Maschinenanbindung steht auch die Nachverfolgung von Fahrzeugbauteilen im Fokus. Zu diesem Zweck wird zusätzlich ein Laser-Markierer desselben Herstellers mit der ERP-Lösung verbunden. In Zusammenarbeit mit dem ERP-System ist der Laser in der Lage, selbst kleinste Komponenten in Echtzeit zu bearbeiten und mit einer individuellen Markierung zu versehen. Auf diese Weise können einzelne Bauteile schnell identifiziert und zurückverfolgt werden.

Asseco mit Stand auf der CeBIT 2017 vertreten

Vom 20. bis zum 24. März 2017 gibt die Asseco Solutions auf der CeBIT in Hannover Einblicke in die Automotive-Prozesse des digitalen Zeitalters. In Halle 5 an Stand B26 finden die Live-Demonstrationen statt, die die reibungslose Zusammenarbeit von Laser-Markierer, 3D-Metall-Drucker und APplus illustrieren. Dort stehen die ERP-Experten darüber hinaus für Fragen zu dem weiten Feld der Industrie 4.0 und der Digitalisierung zur Verfügung. Zudem wird die aktuelle Version von APplus anhand von weiteren praxisbezogenen Beispielen vorgestellt. Interessenten und Kunden, die einen Termin auf der CeBIT 2017 vereinbaren möchten, können sich an as-ka@asseco.de wenden. Presseanfragen werden von phronesis PR unter +49(0)821/444-800 telefonisch und per E-Mail an info@phronesis.de bearbeitet.