Zuverlässige Einhaltung der Liefertermine und 20 Prozent mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten

APplus im Einsatz bei Werkzeughersteller FREUND


  • 14.10.2015
  • Karlsruhe
  • geschätzte Lesezeit: 3:11 min

APplus im Einsatz bei Werkzeughersteller FREUND

Für den Wuppertaler Werkzeughersteller P. F. FREUND & CIE. GmbH stellen eine schnelle Lieferbereitschaft und ein umfassendes Beratungsangebot zentrale Kriterien für den reibungslosen Erfolg dar. Der Vertrieb der hochwertigen ergonomischen Handwerkzeuge erfolgt ausschließlich über Handelspartner, die Zimmerer, Trockenbaumonteure und Dachdecker sowie Bauklempner ausstatten. Das 1844 gegründete Unternehmen hat sein bisheriges IT-System im April mit der Lösung APplus des mittelständischen ERPII-Anbieters Asseco Solutions modernisiert. Die IT-Infrastruktur des mittelständischen Unternehmens aus Karlsruhe bietet weiterreichende Funktionen, die für den Werkzeughersteller eine Beschleunigung der Lieferfähigkeit und eine Aufwandssenkung um bis zu 20 Prozent bei der Auftragsbearbeitung bedeuten können. Mit den neu gewonnen Ressourcen lassen sich gleichermaßen Produktionsprozesse verbessern und die Wirtschaftlichkeit anheben.

Bisher stand FREUND seit knapp 20 Jahren ein individuell programmiertes Warenwirtschaftssystem zur Abwicklung von Aufträgen und Bestellungen zur Verfügung. Dieses konnte den gestiegenen Anforderungen von Unternehmen und Mitarbeitern jedoch nicht mehr gerecht werden. Es war unter anderem nicht möglich, das System zu aktualisieren, um erforderliche Änderungen einzupflegen. Hierzu mussten zeitintensive manuelle Nachbearbeitungen erfolgen. „Zudem entsprach die Benutzerfreundlichkeit unseres alten Systems nicht mehr zeitgemäßen Standards“, ergänzt Dominik Limbach, Projektleiter bei FREUND. „Einfache Verwaltungsaufgaben waren teilweise sehr komplex und entsprechend zeitraubend für die Kollegen – Zeit, die wir künftig in unmittelbar wertschöpfende Tätigkeiten investieren möchten.“

Weitreichender Funktionsumfang und Expertise bei APplus

FREUND entschloss sich auf Anraten von Vertrieb und Rechnungswesen dazu, ein zeitgemäßes ERP-System einzusetzen, das passgenau auf die Anforderungen eines mittelständischen Unternehmens ausgelegt ist. Besondere Bedeutung nahm für den Werkzeughersteller dabei der Funktionsumfang der ERP-Lösung ein. Bereits standardmäßig sollten alle relevanten Prozesse beinhaltet sein. Hinzu kam die regionale Nähe des Anbieters, die für eine kurzfristige Verfügbarkeit sowie eine optimale Serviceleistung maßgeblich ist. Eine Befragung mehrerer Referenzkunden bezüglich ihrer spezifischen Erfahrungswerte mit insgesamt sieben Anbietern und deren Softwarelösungen fand im Vorfeld statt. Der reale Praxisnutzen konnte so genauer untersucht werden. „Schließlich haben wir auf der CeBIT noch das persönliche Gespräch zu den Anbietern selbst gesucht“, erinnert sich Dominik Limbach. „Am Ende war es nur die ERPII-Lösung der Asseco Solutions, die uns auf ganzer Linie überzeugen konnte. Alle Funktionen, die wir benötigen, sind bereits im Standard vollständig abgedeckt, sodass keine Anpassungen oder Zukäufe notwendig sind.“

Zuverlässig lieferfähig binnen 24 Stunden, Zeitersparnis 20 Prozent

Mitte des Jahres begann die Einführung der Lösung bei FREUND. Insgesamt ist der Projektzeitraum auf neun bis zehn Monate ausgelegt. Mit APplus sollen sowohl Produktionsprozesse wie beispielsweise Produktwege als auch die Lieferantenanbindung optimiert werden, sodass eine konstante Lieferfähigkeit binnen 24 Stunden erreicht wird. Zusätzlich sollen die 23 Anwender der von APplus unterstützten Auftragsbearbeitung deutlich entlastet werden. Auf Grundlage bestehender Aufträge können zu eingehenden Bestellungen schnell und effizient neue Aufträge generiert werden. Hierdurch wurden unnötige manuelle Bearbeitungsschritte ersetzt. Aktuell geht FREUND von einer Zeitersparnis von 20 Prozent aus. Die daraus gewonnenen personellen Ressourcen möchte der Werkzeughersteller in unterschiedlichen Maßnahmen der Umsatzsteigerung einsetzen. Themen wie die Produktverbesserung durch konstante Weiterentwicklungen sowie Service-Optimierungen und eine allgemeine Kostensenkung spielen eine übergeordnete Rolle.

Grundstein für Industrie 4.0: smarte Fertigung

Neben den bereits genannten Vorteilen schafft FREUND durch die Softwaremodernisierung die Basis für eine mögliche Umstrukturierung der Produktionsweise auf Industrie-4.0-Prozesse. „Für die Zukunft überlegen wir uns die Modernisierung unseres Maschinenparks, die uns smarte Prozesse ermöglichen würde. Damit könnten wir dann beispielsweise Produktionszeiten planen und die entsprechenden Prozesse optimieren“, erklärt Dominik Limbach. „Mit APplus sind wir hierfür nun jederzeit bestens gerüstet und könnten die Vorteile der smarten Fertigung dann unmittelbar ausschöpfen.“