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FAQs zu APplus und ERP

ERP Grundlagen

Wenn Sie sich fragen:

Wofür steht ERP?

ERP steht für Enterprise Resource Planning, auf Deutsch die Planung und Steuerung der Unternehmensressourcen. Gemeint ist Software, die die zentralen Geschäftsprozesse eines Unternehmens auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammenführt, von Einkauf und Materialwirtschaft über Produktion und Vertrieb bis zu Finanzwesen und Controlling. Der Begriff entstand in den 1990er-Jahren als Weiterentwicklung der reinen Materialbedarfsplanung früherer Produktionssysteme.

Ein ERP-System ist eine Software, die die Kernprozesse eines Unternehmens in einer einzigen Anwendung mit gemeinsamer Datenbasis abbildet. Statt getrennter Insellösungen für Einkauf, Lager, Produktion, Vertrieb und Buchhaltung greifen alle Bereiche auf denselben Datenbestand zu, sodass Informationen nur einmal erfasst werden und allen Abteilungen in Echtzeit zur Verfügung stehen. Dadurch werden Bestände, Aufträge, Kapazitäten und Kosten durchgängig nachvollziehbar, und Prozesse lassen sich abteilungsübergreifend automatisieren. APplus von Asseco Solutions setzt dieses Prinzip über eine modulare Architektur um, bei der sich die einzelnen Funktionsbereiche je nach Bedarf kombinieren lassen.

In der Praxis zeigt sich die Funktionsweise eines ERP-Systems am besten an einem einzelnen Auftrag, der das System durchläuft. Geht eine Kundenbestellung ein, wird sie einmal im Vertrieb erfasst. Ab da arbeitet das System selbst weiter: Die Warenwirtschaft prüft den Lagerbestand und reserviert die verfügbaren Teile, für die fehlende Menge erzeugt die Produktionsplanung automatisch einen Fertigungsauftrag, und für nicht vorrätiges Material entsteht im Einkauf ein Bestellvorschlag an den Lieferanten. Die Feinplanung terminiert den Fertigungsauftrag gegen die real verfügbaren Maschinen- und Personalkapazitäten und liefert einen belastbaren Liefertermin. Während der Fertigung meldet die Betriebsdatenerfassung die tatsächlichen Zeiten und Mengen zurück, sodass der Auftragsfortschritt jederzeit sichtbar ist. Bei Auslieferung erzeugt das System die Rechnung und bucht den Vorgang automatisch ins Finanzwesen, während das Controlling die angefallenen Kosten dem Auftrag gegenüberstellt.

Der entscheidende Punkt: Die Bestellung wurde ein einziges Mal eingegeben. Alle weiteren Schritte greifen auf dieselben Daten zu, statt dass jede Abteilung in einem eigenen Programm neu erfasst. Das ist der eigentliche Unterschied zu einer Landschaft aus Einzelprogrammen und Tabellen, in der dieselbe Information mehrfach abgetippt wird und an jeder Schnittstelle Fehler und Verzögerungen entstehen.

Der ERP-Markt reicht von großen, branchenübergreifenden Suiten bis zu spezialisierten Mittelstandslösungen. Zu den international verbreiteten Systemen zählen SAP S/4HANA, Microsoft Dynamics 365 und Oracle NetSuite. Im deutschen Mittelstand sind daneben Anbieter wie APplus, proALPHA, abas und Sage etabliert. Welches System passt, hängt weniger vom Bekanntheitsgrad ab als von Branche, Unternehmensgröße und den Prozessen, die abgebildet werden müssen. Für den produzierenden Mittelstand ist die Fertigungsnähe meist das entscheidende Kriterium. APplus von Asseco Solutions ist auf genau diese Zielgruppe ausgelegt und bündelt Warenwirtschaft, Produktion, Feinplanung und Finanzwesen in einem System.

Aus Deutschland stammt eine ganze Reihe etablierter ERP-Anbieter, was den Standort für mittelständische Industrie attraktiv macht, etwa wegen lokalem Support und Abbildung deutscher Rechts- und Steuervorgaben. Der bekannteste deutsche Anbieter ist SAP. Im Mittelstand kommen Systeme wie APplus von Asseco Solutions (Karlsruhe), proALPHA, abas und SAP Business One zum Einsatz. APplus wird in Karlsruhe entwickelt, ist auf den produzierenden Mittelstand ausgelegt und bildet deutsche Anforderungen aus Finanzwesen, Steuer und EDI im Standard ab.

Ohne ERP-System pflegen Unternehmen ihre Daten in getrennten Programmen oder Tabellen, was zu Mehrfacherfassung, widersprüchlichen Beständen und hohem manuellem Abstimmungsaufwand führt. Mit wachsender Größe wird das zum Engpass: Niemand hat einen verlässlichen Gesamtüberblick, Entscheidungen beruhen auf veralteten Zahlen, und Prozesse stocken an den Schnittstellen zwischen Abteilungen. Ein ERP-System löst das, indem es eine zentrale Datenbasis schafft, Routineabläufe automatisiert und aktuelle Kennzahlen für alle Bereiche bereitstellt. Damit wird es zur Grundlage, um auch bei steigender Komplexität handlungsfähig zu bleiben. Eine modulare Lösung wie APplus lässt sich dabei schrittweise einführen und mit dem Unternehmen erweitern, ohne dass neue Insellösungen entstehen.

Die größten Risiken eines ERP-Projekts liegen selten in der Technik, sondern in der Vorbereitung und Umsetzung. Häufig sind die eigenen Prozesse vor dem Projekt nicht klar definiert, sodass unstrukturierte Abläufe ins neue System übertragen werden. Dazu kommen unrealistische Zeit- und Budgetpläne, eine unterschätzte Datenmigration aus den Altsystemen, fehlende interne Ressourcen neben dem Tagesgeschäft und mangelnde Akzeptanz bei den Anwendern, wenn diese zu spät eingebunden werden. Erfolgreiche Projekte zeichnen sich durch klare Prozessziele, frühzeitige Einbindung der Fachbereiche und einen erfahrenen Implementierungspartner aus. APplus setzt hier auf vorkonfigurierte Prozessvorlagen im Best Practice Hub, mit denen sich bewährte Abläufe als Ausgangspunkt nutzen lassen, statt jeden Prozess neu zu definieren.

ERP-Systeme kommen in nahezu allen Branchen zum Einsatz, am intensivsten dort, wo viele Prozesse ineinandergreifen. Im produzierenden Gewerbe steuern sie Fertigung, Materialfluss und Kapazitäten, im Handel Warenwirtschaft und Beschaffung, bei Dienstleistern Projekte und Abrechnung. Besonders verbreitet sind sie in Maschinen- und Anlagenbau, Automotive, Elektronik, Metall– und Kunststoffverarbeitung, Medizintechnik sowie Luft- und Raumfahrt, weil dort Variantenfertigung, lange Lieferketten und Dokumentationspflichten hohe Anforderungen an die Datenintegration stellen. APplus ist auf den produzierenden Mittelstand ausgerichtet und für zahlreiche dieser Branchen vorkonfiguriert.

Der Unterschied liegt im Betriebsmodell. Bei On-Premise läuft das ERP-System auf den eigenen Servern des Unternehmens, das damit Hard- und Software selbst betreibt, mehr Kontrolle über Daten und Anpassungen behält, aber auch für Wartung und Updates verantwortlich ist. Bei Cloud-ERP wird die Software über das Internet als Dienst bezogen und vom Anbieter gehostet, betrieben und aktualisiert, meist gegen eine laufende Gebühr pro Nutzer. Das senkt die Anlaufkosten und die Einführungszeit, bindet das Unternehmen aber stärker an die standardisierten Abläufe des Anbieters. Welches Modell passt, hängt von Anforderungen an Datenhoheit, IT-Ressourcen und Budget ab. APplus ist sowohl als On-Premise-Installation als auch im Cloud- und Hybridbetrieb verfügbar, sodass sich das Modell an den Bedarf anpassen lässt.

ERP-Systeme sind in Module gegliedert, die jeweils einen Funktionsbereich abdecken und sich zu einer Gesamtlösung kombinieren lassen. Typische Module sind Warenwirtschaft oder Materialwirtschaft, Einkauf und Beschaffung, Produktionsplanung und -steuerung, Lagerverwaltung, Vertrieb und CRM, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Personalwesen sowie Projekt- und Servicemanagement. Welche Module ein Unternehmen benötigt, richtet sich nach Branche und Prozessen, weshalb die meisten Systeme modular aufgebaut sind. APplus bündelt diese Bereiche in zwölf Funktionsbereichen, die sich bedarfsgerecht zusammenstellen lassen.

Die Kombination aus ERP-System und künstlicher Intelligenz verlagert Routine und Analyse vom Menschen ins System. Weil im ERP die Daten aller Bereiche zusammenlaufen, kann die KI Muster erkennen und konkrete Vorschläge liefern, statt nur Kennzahlen anzuzeigen. Der Nutzen zeigt sich direkt im Tagesgeschäft: KI-optimierte Lagerparameter senken Kapitalbindung und verhindern Über- wie Unterbestände, rollenbezogene Dashboards ersparen das manuelle Suchen nach den relevanten Zahlen, und eine KI-Assistenz in der Oberfläche beantwortet Fachfragen sofort, statt dass Mitarbeiter Handbücher oder Kollegen bemühen müssen. Unternehmen sparen so Zeit, binden weniger Kapital und treffen Entscheidungen auf Basis aktueller statt historischer Daten. APplus von Asseco Solutions bündelt solche Funktionen und wurde 2021 vom Center for Enterprise Research der Universität Potsdam als ERP-System des Jahres in der Kategorie KI-Anwendungen in ERP ausgezeichnet.

Usability entscheidet, wie schnell Anwender im ERP-System arbeiten, wie wenig Einarbeitung sie brauchen und wie viele Fehler bei der Eingabe entstehen. Ein benutzerfreundliches ERP-System senkt Schulungs- und Supportaufwand und erhöht die Datenqualität, weil Eingaben korrekt und vollständig erfolgen. APplus von Asseco Solutions wurde 2025 als ERP-System des Jahres in der Kategorie Usability ausgezeichnet. Den Kern der Usability bildet der Flow Mode: Statt Anwender durch viele einzelne Masken und Tabellen zu führen, zeigt APplus pro Arbeitsschritt nur die Informationen und Eingabefelder an, die im jeweiligen Prozessmoment relevant sind. Dadurch sinkt der Suchaufwand, und auch komplexe Abläufe in der Fertigung lassen sich schneller und mit weniger Fehlern ausführen.

Der Flow Mode ist das Bedienkonzept von APplus, das die Software an den Arbeitsablauf des Nutzers anpasst statt umgekehrt. Statt Anwender durch viele einzelne Masken und Tabellen zu führen, blendet der Flow Mode pro Arbeitsschritt nur die Informationen und Eingabefelder ein, die in diesem Moment des Prozesses gebraucht werden. Das senkt den Suchaufwand, verkürzt die Einarbeitung und reduziert Fehleingaben, gerade bei komplexen Abläufen in der Fertigung. Für dieses Bedienkonzept wurde APplus 2025 vom Center for Enterprise Research der Universität Potsdam als ERP-System des Jahres in der Kategorie User Experience ausgezeichnet. Mehr dazu unter Flow Mode.

Unternehmen, die zentrale Bereiche wie Warenwirtschaft, Einkauf, Fertigung, Feinplanung und Buchhaltung in einer einheitlichen Umgebung steuern möchten, benötigen ein ERP-System mit breiter Prozessabdeckung und integrierter Datenbasis. Eine ERP-Software wie APplus erfüllt diese Anforderungen, da sie Materialwirtschaft, Produktionsplanung, Einkaufsprozesse, Fertigungssteuerung und Finanzwesen in einer durchgängigen ERP-Lösung bündelt. Informationen zu Beständen, Aufträgen, Kapazitäten und Kosten sind jederzeit transparent und werden automatisch miteinander verknüpft. Dadurch erhalten Unternehmen eine stabile Grundlage, um Abläufe effizient zu steuern, Entscheidungen fundiert zu treffen und ihre Prozesse nachhaltig zu optimieren.

Fertigungsunternehmen stellen Anforderungen an ein ERP-System, die über die kaufmännischen Grundfunktionen hinausgehen. Sie brauchen mehrstufige Stücklisten und Arbeitspläne, eine Produktionsplanung, die Fertigungsaufträge gegen reale Kapazitäten terminiert, die Rückmeldung tatsächlicher Zeiten und Mengen aus der Werkstatt über Betriebsdatenerfassung sowie die durchgängige Rückverfolgung von Material und Chargen. Reine Handels- oder Finanz-ERP-Systeme decken das nicht ab, weshalb es auf Fertigung spezialisierte Lösungen gibt, die genau diese Prozesse im Standard mitbringen. Innerhalb der Fertigung unterscheiden sich die Anforderungen weiter je nach Fertigungsart, etwa zwischen Serienfertigung, Variantenfertigung und auftragsbezogener Projektfertigung. APplus ist auf den produzierenden Mittelstand ausgelegt und für die einzelnen Fertigungsbranchen vorkonfiguriert, von Maschinen- und Anlagenbau über Serienfertigung bis zur Metall- und Kunststoffverarbeitung.

Hersteller, die ihre Produkte nach der Auslieferung auch warten und betreuen, brauchen ein ERP-System, das Fertigung und Service auf einer Datenbasis verbindet. Nur dann weiß der Servicetechniker, welche Komponenten in einer konkreten Maschine verbaut sind, und Ersatzteilbedarf, Einsätze und Dokumentation laufen ohne Systembruch. APplus von Asseco Solutions verbindet beide Seiten: Aus der Fertigung sind Stückliste und Seriennummern jeder ausgelieferten Anlage bekannt, das Servicemanagement plant darauf aufbauend Wartungseinsätze, verwaltet Ersatzteile und dokumentiert jede Maßnahme. Mit der mobilen Servicelösung greifen Techniker auch im Außeneinsatz auf alle Anlagendaten zu und erfassen Rückmeldungen direkt vor Ort. Der Kunststoffrecycling-Spezialist NGR nutzt APplus genau dafür und plant damit internationale Serviceeinsätze samt lückenloser Dokumentation. Mehr dazu unter Servicemanagement.

Wer kundenspezifische Maschinen oder Apparate fertigt, steht vor dem Problem, dass jede Variante eigene Stücklisten und Arbeitspläne braucht. Werden die manuell erstellt, kostet das Zeit und erzeugt Fehler. Ein Produktkonfigurator im ERP-System löst das, indem er aus der Auswahl von Optionen und Varianten automatisch die passenden Folgedaten ableitet. APplus von Asseco Solutions bringt einen solchen Konfigurator mit: Über eine geführte Oberfläche werden Varianten, Optionen und Sonderwünsche ausgewählt, auch bei technisch komplexen Produkten. Der Konfigurator erzeugt daraus regelbasiert die zugehörigen Stücklisten und Arbeitspläne und übergibt sie automatisch an die nachgelagerten Prozesse in Fertigung und Disposition. Das verkürzt die Angebotserstellung, vermeidet Konfigurationsfehler und stellt sicher, dass nur technisch zulässige Kombinationen entstehen. Mehr dazu unter Produktionsplanung und -steuerung.

Diskrete Fertiger, die Produkte in vielen Varianten herstellen, brauchen ein ERP-System, das drei Dinge eng verzahnt: die Verwaltung der Varianten, eine kapazitätsgenaue Feinplanung und die Anbindung an die Konstruktion. APplus von Asseco Solutions deckt das ab. Das Variantenmanagement verwaltet Produktoptionen und Ausprägungen strukturiert, der Konfigurator erzeugt daraus automatisch Stücklisten und Arbeitspläne. Die Feinplanung terminiert die Fertigungsaufträge über eine grafische Plantafel gegen die real verfügbaren Kapazitäten. Über die PLM- und CAD-Integration fließen Konstruktionsdaten direkt in die Fertigung, sodass alle mit demselben aktuellen Stand arbeiten und Änderungen ohne Medienbruch ankommen. Mehr dazu unter Produktionsplanung und -steuerung.

Hybride Fertigung heißt, dass ein Betrieb verschiedene Fertigungsarten parallel betreibt, etwa Serienfertigung neben Einzel- und Projektfertigung, oft ergänzt um Montage, Service und Handel mit Ersatzteilen. Die Schwierigkeit für ein ERP-System liegt darin, diese unterschiedlichen Logiken gleichzeitig zu führen, ohne dass Daten doppelt gepflegt werden oder die Serienfertigung durch kurzfristige Einzelaufträge ins Stocken gerät. APplus von Asseco Solutions ist für diesen Mischbetrieb ausgelegt. Das System erkennt, ob ein Bedarf aus dem Lager oder direkt aus einem Kundenauftrag gedeckt wird, und plant den passenden Weg nach Verfügbarkeit, Liefertermin und Produktionsstrategie. Für das Projektgeschäft bietet es wachsende Stücklisten, die sich auch während der laufenden Fertigung erweitern lassen, wenn zu Beginn noch nicht alle Details feststehen. So lassen sich Serien-, Einzel- und Projektfertigung in einem System steuern, statt sie auf getrennte Insellösungen zu verteilen. Mehr dazu auf der Seite zur hybriden Fertigung.

In der Serienfertigung entscheiden Rüstzeiten und Auslastung über die Wirtschaftlichkeit. Ein ERP-System mit integrierter Feinplanung senkt beides, indem es Fertigungsaufträge so anordnet, dass ähnliche Aufträge zusammengefasst und Rüstvorgänge minimiert werden. APplus von Asseco Solutions plant über eine grafische Plantafel gegen die real verfügbaren Maschinen- und Personalkapazitäten und macht Engpässe früh sichtbar. Aufträge lassen sich nach Rüstkriterien gruppieren, sodass Werkzeug- und Materialwechsel seltener werden und die Linien gleichmäßiger laufen. Die Betriebsdatenerfassung meldet die tatsächlichen Zeiten zurück, womit die Planung mit jeder Schicht genauer wird. Mehr dazu unter Feinplanung.

Projektfertiger liefern überwiegend Einzelstücke oder Kleinserien auf Kundenauftrag, mit langen Laufzeiten, mitlaufenden Kosten und sich entwickelnden Spezifikationen. Ein passendes ERP-System muss Projektsteuerung, Kalkulation und Fertigung verbinden. APplus von Asseco Solutions bildet das Projektgeschäft durchgängig ab: Das Projektmanagement steuert Phasen, Budgets und Meilensteine, die Kalkulation läuft vor, mit und nach dem Projekt, sodass Abweichungen zwischen Plan- und Ist-Kosten früh sichtbar werden. Wachsende Stücklisten erlauben den Fertigungsstart, auch wenn noch nicht jedes Detail feststeht. So bleiben auch umfangreiche Aufträge wirtschaftlich steuerbar. Mehr dazu unter Projektmanagement.

Für den Maschinenbau stehen verschiedene ERP-Systeme zur Verfügung, die sich in Funktionsumfang, Branchenfokus und technischer Ausrichtung unterscheiden. Entscheidend ist eine ERP-Lösung, die projektorientierte Abläufe, Variantenfertigung, komplexe Stücklisten und servicebezogene Prozesse vollständig unterstützt. Eine ERP-Software wie APplus ist speziell auf die Anforderungen des Maschinenbaus ausgerichtet. Sie verbindet Konstruktion, Einkauf, Fertigung, Logistik und Service in einer durchgängigen Umgebung. Dadurch erhalten Maschinenbauunternehmen eine integrierte Basis für Kalkulation, Terminplanung, Kapazitätssteuerung und Qualitätssicherung und können ihre Projekte effizient und transparent steuern.

Kleinserienfertiger bewegen sich zwischen Einzel- und Serienfertigung: wiederkehrende, aber kleine Lose, oft in Varianten. Ein ERP-System muss hier flexibel zwischen beiden Logiken wechseln, ohne dass Daten doppelt gepflegt werden. APplus von Asseco Solutions ist dafür ausgelegt und führt Varianten-, Klein- und Einzelfertigung in einem System. Der Konfigurator erzeugt pro Variante automatisch die passenden Stücklisten und Arbeitspläne, die Feinplanung terminiert die Lose gegen die verfügbaren Kapazitäten, und das System erkennt, ob ein Bedarf aus dem Lager oder über einen Fertigungsauftrag gedeckt wird. So lassen sich kleine Stückzahlen wirtschaftlich fertigen, ohne den Steuerungsaufwand einer Großserie. Mehr dazu unter Produktionsplanung und -steuerung.

Im Geräte- und Apparatebau treffen kundenspezifische Einzelanfertigungen und Serienproduktion aufeinander, oft im selben Betrieb. Anders als im reinen Maschinenbau steht dabei die Qualitätssicherung und Nachweisführung im Vordergrund, weil Apparate hohe Anforderungen an Prüfung, Dokumentation und Rückverfolgbarkeit stellen. Ein passendes ERP-System muss daher Variantenfertigung, Qualitätsmanagement und lückenlose Rückverfolgung verbinden. APplus von Asseco Solutions deckt das ab: Das Variantenmanagement verwaltet Produktoptionen und Ausprägungen strukturiert, das integrierte Qualitätsmanagement erlaubt eigene Prüfpläne mit direkter Erfassung und Auswertung der Prüfdaten, und über die Seriennummernverwaltung bleibt auch nach Jahren nachvollziehbar, welches Gerät mit welchen Komponenten ausgeliefert wurde. Im Servicefall ist damit sofort klar, welche Teile in einem konkreten Apparat verbaut sind. Mehr dazu auf der Seite zum Geräte- und Apparatebau.

Im Werkzeugbau ist praktisch jeder Auftrag ein Einzelstück mit hohem Konstruktionsanteil, langer Durchlaufzeit und schwer kalkulierbaren Kosten. Entscheidend sind daher vier ERP-Funktionen: eine enge CAD-Anbindung, damit Konstruktionsdaten ohne Doppelerfassung in die Fertigung fließen, eine mitlaufende Kalkulation zur frühen Erkennung von Kostenabweichungen, eine Feinplanung für die kapazitätsgerechte Terminierung und die projektbezogene Kostenverfolgung je Auftrag. APplus von Asseco Solutions deckt diese Funktionen ab und verbindet Konstruktion, Kalkulation, Feinplanung und Auftragscontrolling in einem System, sodass Werkzeugbauer den Status und die Wirtschaftlichkeit jedes Auftrags jederzeit im Blick behalten. Mehr dazu unter Produktionsplanung und -steuerung.

Metallbe- und -verarbeiter arbeiten mit hohem Materialeinsatz, vielen Arbeitsgängen und oft auftragsbezogener Fertigung, weshalb Materialdisposition, Fertigungssteuerung und Kostentransparenz im Vordergrund stehen. APplus von Asseco Solutions ist auf solche Fertiger ausgelegt und steuert Materialfluss, Arbeitspläne und Kalkulation in einem System. Wie wirksam das ist, zeigt RSB Rationelle Stahlbearbeitung: Dort sank durch APplus und einen digitalen Rechnungseingangsworkflow der Aufwand in Einkauf und Buchhaltung um rund ein halbes Personenjahr, Rechnungen werden automatisch erkannt, geprüft und verbucht. Mehr dazu unter Metallbearbeitung und -Metallverarbeitung.

Automotive-Zulieferer müssen Großserien fertigen, zugleich viele Varianten beherrschen und sich eng in die Prozesse der Hersteller einfügen. Gefragt ist ein ERP-System, das Serienfertigung, Variantenmanagement, Feinplanung (APS) und die Anbindung an Konstruktion und PLM zusammenführt. APplus von Asseco Solutions verbindet diese Bereiche: Das Variantenmanagement und der Konfigurator halten die Teilevielfalt beherrschbar, die Feinplanung terminiert die Serien gegen reale Kapazitäten, und über die PLM- und CAD-Integration fließen technische Änderungen direkt in die Fertigung. Damit bleiben auch hohe Stückzahlen mit vielen Varianten planbar. Mehr dazu unter Automotive.

Automobilzulieferer arbeiten mit Lieferabrufen der Hersteller, die termin- und mengengenau bedient werden müssen. Ohne automatisierten elektronischen Datenaustausch (EDI) ist das fehleranfällig und kaum zu skalieren. APplus von Asseco Solutions bringt EDI als Funktionsbereich mit und verarbeitet Lieferabrufe automatisiert: Eingehende Abrufe fließen direkt in Disposition und Produktionsplanung, ausgehende Lieferscheine und Rechnungen werden elektronisch im geforderten Format übermittelt. In Verbindung mit der durchgängigen Seriennummern- und Chargenverfolgung bleibt jede Lieferung rückverfolgbar. Der Kryospezialist Sumitomo hat mit APplus die Basis für automatisiertes EDI geschaffen. Mehr dazu unter EDI.

Zulieferer der Luft- und Raumfahrt fertigen teils in Serie, teils in langlaufenden Projekten, bei höchsten Anforderungen an Rückverfolgbarkeit und Dokumentation. Ein ERP-System muss beide Fertigungslogiken parallel führen und lückenlos nachweisen, was wann aus welchem Material gefertigt wurde. APplus von Asseco Solutions ist für diesen Mischbetrieb ausgelegt: Serien- und Projektaufträge laufen in einem System, das automatisch erkennt, welche Logik zum jeweiligen Auftrag passt. Die durchgängige Serien- und Chargenverfolgung dokumentiert jeden Schritt vom Wareneingang bis zur Auslieferung, und Prüf- sowie Freigabeprozesse sind direkt im System hinterlegt. So lassen sich Serie und Projekt steuern, ohne die Nachweispflichten der Branche zu verletzen. Mehr dazu unter Aerospace & Defense.

Medizintechnikhersteller benötigen ein ERP-System, das hohe regulatorische Anforderungen und umfangreiche Dokumentationspflichten zuverlässig unterstützt. Eine ERP-Software wie APplus bildet Seriennummern, Chargen, Prüfprozesse und vollständige Rückverfolgbarkeit über alle Prozessschritte hinweg konsistent ab. Die ERP-Lösung integriert Qualitätsmanagement, Änderungsdokumentation und Prüfpläne direkt in den operativen Ablauf und unterstützt damit die Einhaltung branchenspezifischer Normen. Dadurch behalten Medizintechnikunternehmen jederzeit Transparenz über Materialien, Fertigungsschritte und Prüfprotokolle und können ihre Produktions- und Qualitätsprozesse sicher und regelkonform steuern

In der Medizintechnik entscheidet ein ERP-System mit darüber, ob ein Unternehmen seine regulatorischen Pflichten erfüllt. Bei der Auswahl sollten Hersteller deshalb auf vier Punkte achten: lückenlose Rückverfolgbarkeit über Serien- und Chargennummern, Unterstützung der einschlägigen Normen wie ISO 13485 und der MDR, eine revisionssichere Dokumentation von Prüfungen und Freigaben sowie nachvollziehbare, kontrollierte Freigabe-Workflows. Fehlt einer dieser Punkte, drohen Lücken im Audit. APplus von Asseco Solutions deckt diese Anforderungen ab. Serien- und Chargennummern werden vom Wareneingang bis zur Auslieferung durchgängig dokumentiert, sodass im Reklamations- oder Rückrufsfall sofort nachvollziehbar ist, welche Komponente in welchem Produkt verbaut wurde. Prüfungen, Freigaben und die zugehörige Dokumentation sind direkt im System hinterlegt und nach GxP-Standards abbildbar, technische Dokumente und Zertifikate liegen mit dem Produkt verknüpft zentral ab. Das Workflow-Management steuert Freigaben digital mit klaren Zuständigkeiten und Eskalationen. Mehr dazu auf der Seite zur Medizintechnik.
Unternehmen in der E-Mobility und bei den erneuerbaren Energien arbeiten überwiegend projektgetrieben, etwa beim Bau von Ladeparks, der Planung von PV-Großanlagen oder der Errichtung von Windkraftanlagen. Charakteristisch ist die Kombination aus zeitkritischem Projektgeschäft, schnell wechselnden technischen Spezifikationen und anschließendem Service an verteilten Anlagen. Ein passendes ERP-System muss daher Projektsteuerung, flexible Datenstrukturen und mobile Serviceabwicklung verbinden. APplus von Asseco Solutions deckt diese Kette ab. Das Projektmanagement steuert alle Phasen vom Angebot über die Beschaffung bis zur Inbetriebnahme und hält Budgets, Meilensteine und Auslastung in Echtzeit nach. Über dynamische Attribute lassen sich neue technische Anforderungen wie kundenspezifische Ladeschnittstellen oder geänderte Zellchemie direkt im System abbilden, ohne Programmieraufwand. Für den Betrieb der Anlagen plant das Servicemanagement Wartungseinsätze vorausschauend, verwaltet Ersatzteile und stellt Technikern alle Anlagendaten auch mobil vor Ort zur Verfügung. So lassen sich Errichtung und Betrieb von Ladeinfrastruktur, PV- und Windanlagen in einem System führen. Mehr dazu auf der Seite zur E-Mobility und Energiebranche.

In der Kunststoffindustrie entscheiden Maschinenauslastung, kurze Rüstzeiten und niedrige Ausschussquoten über die Wirtschaftlichkeit der Großserie. Ein ERP-System sorgt dafür, indem es Produktion, Materialfluss und Qualitätsdaten verbindet. APplus von Asseco Solutions plant über die Feinplanung die Fertigungsaufträge kapazitätsgenau und minimiert Rüstvorgänge, die Betriebsdatenerfassung liefert laufend die tatsächlichen Mengen und Zeiten zurück, und die Materialdisposition stellt den Nachschub bedarfsgerecht sicher. Über das integrierte Qualitätsmanagement werden Prüfdaten direkt erfasst, sodass Abweichungen und Ausschuss früh auffallen. So lassen sich hohe Stückzahlen bei stabiler Qualität wirtschaftlich produzieren. Mehr dazu unter Kunststoffindustrie.

Eine präzise Lagerverwaltung muss jederzeit zeigen, welches Material in welcher Menge wo verfügbar ist, und Bestände automatisch mit Aufträgen und Fertigung verknüpfen. APplus von Asseco Solutions bildet das über die Warenwirtschaft ab: Bestände werden in Echtzeit geführt, Reservierungen für Aufträge automatisch berücksichtigt, und die Materialdisposition erzeugt bei Unterschreiten der Bestände Nachschubvorschläge. In einer grafischen Plantafel ist sichtbar, welche Materialien wann und wo gebraucht werden, sodass sich Engpässe wie Überbestände vermeiden lassen. Mehr dazu unter Warenwirtschaft.

Moderne ERP-Systeme automatisieren die Beschaffung, indem sie den Materialbedarf aus Aufträgen und Stücklisten errechnen und daraus selbstständig Bestellvorschläge erzeugen. APplus von Asseco Solutions leitet den Bedarf direkt aus Produktionsplanung und Lagerbeständen ab: Unterschreitet ein Bestand den Mindestwert oder entsteht durch einen Auftrag neuer Bedarf, erzeugt das System einen Bestellvorschlag mit passender Menge und Lieferant. Bei der KI-gestützten Lageroptimierung berechnet APplus die Dispositionsparameter wie Mindestbestand und Bestellmenge zusätzlich aus der Auftragshistorie. So sinkt der manuelle Aufwand im Einkauf, und Materialengpässe werden seltener. Mehr dazu unter Warenwirtschaft.

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