Seit mittlerweile knapp 60 Jahren fertigt August Steinmeyer in Albstadt Kugelgewindetriebe für Hochpräzisionsanwendungen im Werkzeugmaschinenmarkt, in der Medizintechnik sowie in der Luft- und Raumfahrt. Ein umfassendes ERP-Projekt gab den Anstoß für optimale Geschäftsprozesse und wurde zum Impulsgeber für die weitere Digitalisierung des Mittelständlers.
Das breit gefächerte Einsatzgebiet erfordert eine kundenspezifische Planung und Konstruktion für nahezu jedes einzelne Produkt. Die bisherige ERP-Lösung konnte diesen Anforderungen nicht mehr in vollem Umfang gerecht werden. Mit dem groß angelegten APplus-Einführungsprojekt namens „Impuls“ schuf Steinmeyer die Grundlage für einen massiven Digitalisierungsschub und klare Vorteile im operativen Geschäft.

„Der Projektname ‚Impuls‘ war treffend, da wir das ganze Projekt von Beginn an als einen starken Anstoß für Prozessverbesserung und Digitalisierung und nicht als reines IT-Projekt verstanden haben“, sagt Marco Beck, Leiter Industrie-Kugelgewindetriebe bei August Steinmeyer.
Im Interview mit IT-Mittelstand sprechen Adrian Lebherz, Geschäftsführer und Group Chief Financial Officer, sowie Marco Beck, Leiter Industrie-Kugelgewindetriebe, über die hohen Anforderungen in der Fertigung, die Auswahl von APplus und die Umsetzung des Projekts. Eine zentrale Rolle spielten dabei unter anderem die hohe Variantenvielfalt, kleine Losgrößen, kurze Lieferzeiten und maximale Termintreue.
Zu den wesentlichen Vorteilen zählen ein durchgängiger Mengen- und Wertefluss, eine bessere Planung gegen begrenzte Kapazitäten, die frühzeitige Erkennung von Abweichungen sowie eine höhere Termintreue. Gleichzeitig konnten manuelle Tätigkeiten und der damit verbundene Personalaufwand reduziert werden.

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