Seit wann gibt es ERP-Systeme?

25.05.2016 Lesezeit: 2 Min.
Asseco Solutions
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Die ersten ERP-Systeme wurden bereits in den 1960er Jahren entwickelt. Ursprünglich waren die Systeme ausschließlich auf die Materialbedarfsplanung (Material Requirement Planning) produzierender Unternehmen ausgerichtet und trugen daher die Bezeichnung „MRP-Systeme“.

Die Entwicklung vom MRP zum ERP

Im Laufe der 1980er Jahre entwickelte sich daraus das MRPII-System, das nicht mehr nur auf den Produktionsbereich beschränkt war, sondern auch Prozesse aus den Bereichen Personalwesen, Logistik und Vertrieb miteinbezog. Außerdem wurden MRP-Systeme um die Funktion der Produktionsplanung und Steuerung (PPS) erweitert.

Erst in den 1990er Jahren entwickelte sich das "Material Requirement Planning" zum "Enterprise Resource Planning" und es entstand die Bezeichnung "ERP-System". Die wesentlich komplexeren Softwarelösungen waren nun auf weitere Unternehmensbereiche wie Controlling, Forschung und Entwicklung sowie das Dokumentenmanagement und die Stammdatenverwaltung ausgelegt.

Die Zahl der Anbieter von ERP-Systemen steigt

Der Bedarf an ERP-Systemen wurde mit der Zeit immer höher, da Unternehmen schnell den Nutzen der Steuerungs- und Verwaltungswerkzeuge erkannten. Zu Beginn kamen sie fast ausschließlich in Großunternehmen zum Einsatz, die über Produktionsstätten in mehreren Ländern verfügten. Nachdem dieser Markt abgedeckt war, wurden ERP-Lösungen für kleinere und mittelständische Unternehmen entwickelt. Mittlerweile sind ERP-Systeme in den Bereichen Industrie, Handel und Handwerk weit verbreitet.

ERPII-Systeme

Die neueste ERP-Softwaregeneration läuft unter der Bezeichnung "ERPII-Systeme". Die innovativen Lösungen zeichnen sich vor allem durch eine serviceorientierte Softwarearchitektur und benutzerorientierte Funktionen aus.

Neben dem effizienten Einsatz aller Ressourcen und der Optimierung der Geschäftsprozesse steht dabei auch die unternehmensübergreifende Anbindung weiterer Anwendungen im Mittelpunkt, beispielsweise von Lieferanten, Partnern und Kunden. Supply Chain Management (SCM) und Customer Relationship Management (CRM) sind Bestandteil moderner ERP-Systeme. Sie werden laufend weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen der Unternehmen gerecht zu werden. Ihr Ziel ist es, durch höhere Transparenz und Übersichtlichkeit Unternehmensprozesse kontrolliert einleiten und durchführen zu können.

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